Die Runde auf einen Blick
- Länge: 12,7 km.
- Dauer: etwa 4 Stunden ohne Pausen.
- Höhenmeter: 516 m im Aufstieg, zwischen 326 und 773 Metern.
- Schwierigkeit: mittel, mit einem steilen Anstieg im Wald.
- Start: unterer Parkplatz am Ortseingang von Valon. Gelbe Markierung (PR).
Der Weg
Vom Parkplatz geht es zuerst hinauf zur Burg und zum alten Dorfplatz, einem mit Schiefer gepflasterten Dreschplatz. Man geht zwischen den Steinhäusern hindurch, und hinter dem Friedhof führt ein alter, schmaler Weg zwischen zwei Mauern hinunter zur D97. Etwas weiter unten links blickt der Aussichtspunkt auf den Stausee von Couesques.
Man folgt der Straße noch 750 Meter. In der Haarnadelkurve zweigt ein kleiner asphaltierter Weg eben am Hang über dem Tal ab. Er führt an alten Höfen vorbei, erst Missillac, dann Guillotet. So nah kommt man der Truyère-Schlucht selten: Der Fluss liegt direkt darunter, bleibt aber zwischen seinen beiden Staudämmen wild und unzugänglich.
Dreihundert Meter vor dem Hof Le Parlayre biegt der Pfad nach links ab und nimmt den carral in Angriff, einen Hohlweg, der in engen Kehren durch den Wald steigt. Das ist die große Anstrengung des Tages. Man kommt unter zwei Hochspannungsleitungen heraus, dann führt ein Feldweg nach Le Fraysse, einem Weiler mit schön restaurierten Häusern. Nach der Kirche und dem Friedhof bringt ein kurzer Abstecher nach links zum Aussichtspunkt von Le Fraysse mit seiner Orientierungstafel.
Der Rückweg führt über die Wiesen, auf alten Wegen zwischen Mauern, bis zur Grange de Bars. Der letzte Kilometer geht hinunter nach Valon, mit der Truyère vor Augen.
Die kurze Variante
Auf dem Weg am Hang führen zwei Pfade über Le Prat direkt zurück nach Valon. Mit dieser Variante rechnen Sie mit etwa 1 Std. 15: genug, um den Aussichtspunkt und die obere Schlucht zu sehen, ohne den langen Anstieg im Wald.
Die Vögel der Schlucht
Die Schlucht ist ein Natura-2000-Vogelschutzgebiet. Schauen Sie beim Aufstieg nach oben: Rotmilan, Zwergadler und Wanderfalke brüten an diesen Hängen. Der Rotmilan ist der Escoufle, der Vogel, nach dem der Roman und unsere Ferienhäuser benannt sind.
Unser Tipp
Brechen Sie morgens auf, mit Wasser und gutem Schuhwerk: Der carral ist steil. Frühjahr und Herbst sind die besten Jahreszeiten. An sehr heißen Tagen nehmen Sie lieber die kurze Variante oder den viel kürzeren Coultades-Pfad.